Sprachforschung – der Wissenschaftliche Teil der Sprachkultur

Wenn junge Menschen und Kinder an Wissenschaft denken, so schweifen die meisten Gedanken in der Regel erst einmal in Richtung Flugzeuge, Computer, Technik und Wurmlöcher ab. In jüngeren Jahren wird bei dieser Frage, gestellt beispielsweise in Kindergärten, auch gerne mit der Tätigkeit des Archäologen geantwortet – dem Suchen von Dinosaurierknochen. Tatsächlich denken auch nur recht wenige Erwachsene von Anfang an daran, dass es auch ganz andere wissenschaftliche Felder neben der Archäologie und den Naturwissenschaften gibt. Hier tun sich besonders die Literatur- und Sprachwissenschaften hervor. Leider weiß nicht jeder, was es damit auf sich hat bzw. welche Aufgaben diese Wissenschaften umfassen. Genau aus diesem Grund möchten wir dieses mal über einige Ausschnitte und Aufgabenfelder von Sprachwissenschaftlern berichten.

Ein Aufgabenfeld ist zum einen die Erforschung von Sprachen und Grammatik, die bisher noch kaum bekannt sind – schließlich musste erst einmal jemand die Bedeutung der Hieroglyphen entschlüsseln, bis diese von Archäologen verstanden werden können. Während die ägyptischen Hieroglyphen zwar auch heute noch nicht vollständig erforscht, aber zu großen Teilen bekannt und interpretiert werden können, ist dies gerade bei Sprachen und Dialekten von Ureinwohnern nicht immer der Fall. Sind diese noch nicht stark von der Globalisierung betroffen, ist eine Erforschung der Linguistik hier umso interessanter.

Aber auch in heimischen Gefilden hat die Sprachwissenschaft einiges zu tun – etwa wenn es darum geht, Dialekte am Leben zu erhalten bzw. diese zu erforschen. So gibt es mittlerweile ganze Dialektlandkarten und -aufzeichnungen, auf denen verschiedene Dialekte miteinander verglichen werden und dann kartographiert wurden. Diese wurden dann zuvor noch in Kategorien aufgeteilt – so lässt sich zum Teil auch die Entwicklung von Sprachen nachvollziehen.

Reisen für Schriftsteller

Die Planung eines Urlaubs oder einer Reise war nie so einfach wie heute. Mittlerweile können Urlauber und Touristen sich sogar selbst an die Reiseplanung machen, ohne viel beachten zu müssen. So lassen sich unter anderem die Hotels problemlos online buchen, selbiges gilt auch für Züge oder Busfahren. Teilweise muss gar nicht mehr zum Telefonhörer oder der Kreditkarte gegriffen werden – so können die Beträge etwa per PayPal vom eigenen Bankkonto abgebucht werden – oder sie werden schlichtweg durch den Bucher der Reise überwiesen.

Aber auch die Art und Mannigfaltigkeit der angebotenen Reisen hat sich verändert. Während vor 20 Jahren besonders Mallorca und damit die ganz normalen Urlaubsreisen im Kommen waren, so gibt es heute verschiedenste Reisen zu diversen Zwecken. Neben Tauchreisen existieren mittlerweile auch Weinreisen für Weingenießer und -kenner. Entsprechend liegt die Idee, eine literarische Reise für Hobbyautoren zu veranstaltet, gar nicht mal so fern.

Doch was haben Urlauber zu erwarten, wenn sie eine solche Schreibreise buchen oder gar direkt antreten? Je nach Art der gebuchten Reise lassen sich in den meisten Fällen Themenschwerpunkte setzen. Während die einen am Liebsten selbst zur Feder greifen und vor allem auf Ideensuche sind, so interessieren sich andere lieber für die lokalen Autoren und lokale Schreibstile bzw. interessante und wichtige Werke aus dem jeweiligen Land oder der Region. Bei Schreibreisen werden aber in vielen Fällen auch entsprechende Mussen besucht – die Urlauber haben hier praktisch immer die freie Auswahl aus diversen Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten und Aktivitäten. Wer mag, kann auch ganz fern von diesen bleiben und sich ganz auf das Hobby an sich konzentrieren – etwa das Schreiben in einer ruhig gelegenen, aber schönen Bucht.

Schreibwerkstatt: Mit Gleichgesinnten zusammentun

Ohne Bekannte, Freunde und Gleichgesinnte, mit denen sich ein gemütlicher Abend im Beisammensein verbringen lässt, würde den meisten Menschen das Leben nur wenig Spaß machen. Denn trotz dem heutigen Stress und der heutigen, sehr geschäftigen Welt: Am meisten Spaß machen Aktivitäten und Hobbies doch weiterhin, wenn sie zusammen mit Gleichgesinnten ausgeübt werden können. Und das nicht nur, um über diverse Themen in den jeweiligen Hobbies fachsimplen zu können, sondern auch, um während der Aktivität miteinander zu reden, zu tratschen und sich vielleicht auch einmal den ein oder anderen Tipp geben zu können.

Dabei kann auch das Schreiben und die Sprache als Hobby angesehen werden. Ähnlich wie bei anderen Zeitvertreiben gibt es auch hier eine Art Verein – auch wenn dieser in vielen Fällen nicht als solcher eingetragen sind. Viel mehr handelt es sich dabei um Gruppen, die sich einfach einmal Sonntag Nachmittags im lokalen Park treffen um hier über diverse Ideen und Einfälle zu schreiben – oder gemeinsam auf Ideenfang gehen.

Wie bereits erwähnt, handelt es sich dabei meist nicht um offizielle Vereine, sondern viel mehr eine Gruppe von Personen, die sich eben ab und an ganz nach Lust und Laune trifft. Dabei bleibt natürlich die Frage offen, wie mögliche Neuankömmlinge oder Interessenten auf die Gruppe aufmerksam werden können. Hier gibt es aber durchaus einige Möglichkeiten, die genutzt werden können, um an Informationen und möglicherweise auch einen Ansprechpartner zu kommen. Die sogenannten Schreibwerkstätten hängen in vielen Fällen beispielsweise an schwarzen Brettern von Einkaufszentren oder in Universitäten Zettel und Notizen (besonders beliebt sind hier die sprachwissenschaftlichen Fakultäten) aus, um über ihre Aktivitäten und Treffpunkte zu informieren.

Vom Papier ins Digitale – 10-Finger-tippen

Imagination ist die eine Sache – eine andere ist, das Geschriebene dann tatsächlich auch auf ein Blatt Papier zu bringen, also aufzuschreiben. Wer gerne unterwegs ist und hier zudem seine Ideen sammelt bzw. diese gleich umsetzt, der hat in der Regel immer ein kleines Blatt Papier sowie einen Stift zur Hand – hier nutzen die meisten Autoren übrigens keine Kugelschreiber oder Füller, sondern klassische Bleistifte. Das hat einen simplen Grund: Diese lassen sich immer wieder wegradieren. Zudem können alte Ideen auf einem Blatt Papier auch direkt durch neue ausgetauscht werden – die Alten gehen dann zwar verloren, trotz allem entsteht am Ende möglicherweise eine bessere Idee als die Vorherige.

Das Erstellen von Papiernotizen ist aber nicht jedermanns Sache. Wer seine Ideen und Werke am Ende zudem der Öffentlichkeit zugänglich machen möchte, der muss das Aufgeschriebene erst einmal in digitale Form umwandeln – ansonsten wird es kaum seinen Weg in Dokumente, Blogs oder gar Zeitschriften finden – denn auch diese werden mittlerweile, egal in welchem Bereich, zu 99% digital erstellt. Bilder von Schriftstücken werden dabei in den meisten Fällen nicht akzeptiert.

Speziell bei längeren Texten kann das aber gerade bei ungeübteren Tippern schnell lästig werden. Aus diesem Grund ist ein gutes Training im 10-Finger-Tippen wichtig – mit diesem System lassen sich um die 600 Anschläge pro Minute erzielen, also zehn Anschläge in der Sekunde. Um seine Fähigkeiten hier weiter zu verbessern oder das System überhaupt erst einmal zu erlernen, bieten sich diverse Programme an. Dabei gibt es sowohl Free- als auch Sharewareprogramme. Teilweise werden mittlerweile auch Online-Trainer angeboten. Ein guter Tipp, um eine konstante Schreibrate beizubehalten: Den Takt eines Musikstücks nutzen. Zudem gilt: Anschläge sind nicht alles – lieber weniger Fehler, aber dafür etwas langsamer tippen.

Der eigenen Imagination Worte verleihen

“Bedecke deinen Himmel, Zeus, mit Wolkendunst – und übe, Knaben gleich, der Disteln köpft – an Eichen dich und Bergeshöhn” – bei diesem Gedicht handelt es sich um “Prometheus” von Johann Wolfgang von Goethe. Lesen sich Literaturinteressierte solche Gedichte heute durch, so entsteht immer wieder die Frage, woher die Dichter in der damaligen Zeit all die Ideen, Geisteskraft und Imagination nahmen, um solche Werke verfassen zu können. In vielen Fällen handelt es sich dabei um versteckte Kritik an den jeweiligen politischen Systemen – trotz allem muss die Idee aber erst einmal irgendwo entstanden sein. Wer heute versucht, selbst mit dem Schreiben zu beginnen oder selbst ein Gedicht zu entwerfen, der bleibt immer wieder an der Ideenfindung hängen: Worüber soll ich eigentlich schreiben? Welche Themen lassen sich besonders schön ausführen? In welchen Stil soll ich eintauchen, wie soll das Gedicht oder das literarische Werk aussehen?

Bei einer solchen Ideenlosigkeit gibt es einige recht einfache Hilfsmittel und Wege, um schnell wieder auf den richtigen Pfad zu kommen. So kann das ewige Warten auf den Geistesblitz einfach und schnell umgangen werden – das spart Zeit, auch wenn diese beim Schreiben meist zu Hauf vorhanden ist – und auch vorhanden sein sollte. Am Ende lesen sich schließlich all jene Werke am Beste, die ohne Einfluss von Stress und Co. entstanden sind.

Eine besonders beliebte Methode zur Ideenfindung ist dabei ein Ausflug in die Natur – wer einen bestimmten Vorgang beobachtet, der schreibt einfach über diesen. Egal ob es sich dabei um einen zwitschernden Vogel oder gleich einen ganzen Wasserfall handelt. Eine weitere Möglichkeit: Eigene Philosophiegedanken, etwa wenn über die Lösung eines Krieges nachgedacht wird, direkt aufgreifen und in Schreibfrom umzuwandeln – somit gehen die Themen lange nicht aus und es ist immer ausreichend Schreibstoff vorhanden.

Schreiben lernen – Schreibkurse

Das Schreiben und Tätig werden im literarischen Bereich ist nicht jedermanns Sache. Dabei gibt es mehr als genug Menschen, die selbst einmal ihr eigenes Buch verfassen möchten. Hier mangelt es in vielen Fällen jedoch nicht an der Kreativität – besonders in Hirnen, von denen die Meisten es nicht erwarten würden, schlummern meist äußerst interessante und spannende Geschichten – die eigentlich nur darauf warten, zu Blatt gebracht zu werden.

Gerade an diesem Punkt mangelt es jedoch bei vielen: Die eigene Schulzeit, in der noch regelmäßig Gedichte oder Eröterungen geschrieben wurden, liegt meist schon einige Jahrzehnte zurück. Die notwendige Übung im Schreiben ist längst nicht mehr vorhanden – auch wenn viele sich das wünschen würden. Zudem hat sich auch noch die deutsche Rechtschreibung geändert – ein Übel, das eigentlich nicht hätte sein müssen und eine weitere Hürde darstellt, um erneut mit dem Schreiben zu beginnen. Einmal all diese Punkte im Blick, schon lässt die Schreibmotivation bei dem ein oder anderen (leider) auch schon wieder nach.

Das es aber eine recht angenehme Lösung gibt, um wieder in Schreibübung zu kommen oder die eigenen Kenntnisse zu erweitern, wissen aber nur wenige. Dabei handelt es sich um Schreibkurse. Diese werden von den verschiedensten Personen meist an Volkshochschulen und ähnlichen Institutionen, teilweise aber auch privat, angeboten. Dabei wird dann nicht vom Schullehrer, sondern viel mehr von Berufserfahrenen unterrichtet – diese wissen, auf was es im jeweiligen Feld beim Schreiben ankommt. Wer zudem klug ist, wählt direkt einen Tutor, der aus dem später ausgewählten Schreibfeld stammt – schließlich kennt sich niemand besser im Reich der Gedichte aus, als ein Dichter selbst – ein Journalist ist hier in vielen Fällen falsch am Platz.

Stilmittel – einen Überblick gewinnen

In einigen der letzten Blogeinträge beschäftigten wir uns ausgiebig mit den Analysen diverser Textarten. Wir zeigten, dass ein Text lange nicht nur ein einzelnes geschriebenes Kunstwerk ist, sondern dass sich deutlich mehr dahinter versteckt – und das diese auch mehr als nur ein normaler Text sind und ganze versteckte Botschaften und Nachrichten beinhalten, auch wenn sich diese meist auf eine Kritik an der jeweiligen politischen Situation beschränken.

Zu einer guten Analyse gehört aber nicht nur das geistige Fassen der im Text enthaltenen Gedanken. Auch man selbst muss diese am Ende zu Blatte bringen, also aufschreiben. Und genau hier kommen dann diverse Fremdwörter ins Spiel, die man auch nutzen sollte. Werden diese genutzt, so müssen keine Definitionen für einzelne Stilmittel gegeben und aufgeschrieben werden, die sich meist über mehrere Zeilen hinziehen. Ganz im Gegenteil: Ein Sachverhalt kann einfach, kurz und konkret aufgeschrieben werden – das hilft nicht nur dem Autor beim Schreiben, sondern auch dem Leser beim Verstehen des Textes – und lässt diesen zudem deutlich übersichtlicher erscheinen.

Wirft man einmal einen Blick auf eine Liste über die in der deutschen Sprache vorhanden Stilmittel, so fühlt man sich meist im ersten Moment erschlagen: Die Anzahl an Stilmitteln ist erdrückend, diese alle auf einer A4-Seite aufzulisten, gleicht einer Unmöglichkeit. Noch schlimmer wird die Situation natürlich, wenn man diese Stilmittel auch alle “par coeur”, also auswendig, kennen möchte.

Genau hier sollte man aber zwei Dinge beachten: Zum einen sollten auch nur die Stilmittel im eigenen Text in Form eines Fachworts erwähnt werden, die auch allgemein bekannt sind. Stilmittel, die seit 1000 Jahren nie wieder erwähnt wurdenn, kann man bedenkenlos selbst vergessen. Wer die Stilmittel trotzdem wissen möchte – oder muss, etwa aufgrund eines Studiums, der lernt diese am besten Stück für Stück – das erleichtert die Sache ungemein.

Tipps für die Erörterung

Der ein oder andere sieht sich abends sicherlich die Nachrichten an. Oft genug geht es hierbei dann um die Politik und diverse Auseinandersetzungen: Wo sollen Steuergelder eingespart werden, welche Entscheidungen soll der deutsche Staat bzw. die deutsche Regierung in der kommenden Zeit treffen und wohin sollen eventuelle Gelder fließen. Auch Grundsatzdiskussionen sind hier immer wieder anzutreffen, aber auch andere Gesprächsthemen, die für die Lenkung des deutschen Staates wichtig sind, werden hier angesprochen.

Dabei gibt es in der Politik zwei Dinge, die man können muss, um andere von seinen Argumenten zu überzeugen: Zum einen eine gute Rhetorik, also Körperhaltung sowie eine gute und zielgerichtete Aussprache von Wörtern. Dies ist schon einmal die halbe Miete – wer die eigene Körpersprache effektiv und richtig nutzt, kann die Gegenseite deutlich einfacher von der eigenen Position überzeugen. Der zweite Punkt ist jedoch noch viel wichtiger: Sinnvolle und stichfeste Argumente, die zudem auch in der selben Form zum Kontrahenten transportiert werden, um diesen umzustimmen.

Gerade in Erörterungen geht es ebenfalls um dieses Thema. Dabei wird versucht, den Leser möglichst mit den eigenen Argumenten von der eigenen Position zu überzeugen. Die Gründe für eine solche Erörterung können verschieden sein. Werden beim Schreiben einer solchen Erörterung einige Punkte und Tipps beachtet, so lässt sich der Leser zudem deutlich einfacher überzeugen.

Einer dieser Punkte ist beispielsweise, auf beide Seiten einzugehen, dabei aber das “beste” Argument der eigenen Partei für den Schluss aufzubewahren. Entsprechend sollte das am Wenigsten aussagekräftige Argument direkt am Anfang genutzt werden. Übrigens: Es ist besser, den Leser dabei nicht direkt anzusprechen – somit kann dieser klarer über die Situation nachdenken und fühlt sich zudem beim Lesen nicht direkt betroffen.

 

Auslandsaufenthalte

Möchte man sich in bestimmten Sprachen zertifizieren, so bleiben einem meist nur zwei Möglichkeiten: Entweder man besucht passende Sprachkurse oder -schulen bzw. lernt die Sprache gleich im Rahmen des Schulunterrichts – oder man entscheidet sich für die “Learning by doing” Variante: Einem Auslandsaufenthalt. Die Auswahl der Ländern ist dabei genau so groß wie auch die Anzahl der Sprachen. Am Beliebtesten sind dabei natürlich englischsprachige Ländern wie die Vereinigten Staaten – aber auch Großbritannien und Irland können einen hohen Zuspruch in diesem Bereich verzeichnen. Bei vielen Interessenten bleibt aber eine Frage: Wie kann man einen solchen Auslandsaufenthalt organisieren und was muss man beachten?

Schüler haben es hier einfach: In vielen Fällen werden von der Schule aus Aufenthalte im Ausland angeboten. Diese sind von der Dauer her jedoch meist recht kurz angesetzt – zwei bis vier Wochen sind dabei die Regel. Wer länger, etwa für ein ganzes Jahr in ein anderes Land möchte und somit auch die Kultur kennen lernen will, muss sich an spezielle Firmen wenden und zudem noch etwas Kleingeld übrig haben. Diese Investition kann sich aber durchaus lohnen, insbesondere in Hinblick auf eine zukünftige Berufslaufbahn – welcher Deutsche spricht schon 100% flüssig und akzentfrei englisch?

Möchte man ein solches Abenteuer während dem Arbeitsleben wagen, so hat man auch hier noch mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Die Einfachste ist wohl ein längerer Urlaub im jeweiligen Land – möglicherweise auch mit dem Arbeitgeber abgesprochen. Eine Art “Arbeit von zu Hause” ist hier teilweise möglich. Die zweite Möglichkeit: Eine Versetzung an Dienststellen und Büros im Ausland. Der große Vorteil: Man muss keinen Urlaub nehmen und kann für zwei Jahre ein völlig neues Land kennenlernen – und zwar als Einwohner.

 

Mit Sprache qualifizieren: Sprachdiplome – DELF B1

Wer sich heute bewirbt, der bringt am Besten so viele Qualifikationen mit, wie nur möglich. Spricht man als Muttersprache eine andere Sprache als Deutsch und gibt trotzdem fehlerfreies Deutsch von sich – sowohl schriftlich als auch mündlich, besitzt man schon einmal einen dicken Pluspunkt, gerade in größeren Firmen. Aber auch eine Qualifikation in anderen Sprachen lohnt sich, gerade wenn man diese gut beherrscht und hier bisher noch keine Sprachdiplome abgeschlossen hat – etwa im Französischen. Wer flüssig Französisch spricht und sich gut mit der Sprache auskennt, sollte über den Abschluss eines passenden Diploms nachdenken. Im Französischen nennt sich das Sprachdiplom “DELF”, welches in verschiedenen Stufen aufgebaut ist. Während das DELF A1 bzw. A2 ein sehr grundlegendes Niveau beschreibt und sich der Abschluss eines Diploms bzw. die Durchführung einer entsprechenden Prüfung hier kaum lohnt, so qualifiziert das DELF B1 oder gar B2 schon ein recht gutes Französischniveau.

Meist kommen nur Muttersprachler oder sehr gute Französischsprecher in den Genuss des DELF C1, welches eines der höchsten DELF-Diplome ist. Wie läuft eine solche DELF-Prüfung aber ab? Dies wird kurz am Beispiel des DELF B1 erläutert.

Die Diplome bestehen jeweils aus vier verschiedenen Fähigkeitsbereichen. Einmal werden diese in mündlich und schriftlich untergliedert. Im Schriftlichen muss zum einen ein Text verstanden und durch Fragen wiedergegeben werden, zum anderen muss ein freier Text nach einigen Anforderungen geschrieben werden. Im Mündlichen wird der Prüfling in ein Gespräch verwickelt, in welchem teilweise etwa ein Bild beschrieben werden muss. Dabei sind die meisten Diplome bzw. Anforderungen gut zu schaffen und abzudecken. Die Schwierigkeit ist viel mehr, eine hohe Punktzahl zu erreichen. Das Diplom ist bereits bestanden, wenn 50% der Punkte erreicht sind.